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Personalverleih – Besondere Regelung für die Betriebe der ICT-Branche

Betriebe der ICT-Branche sind dem GAV Personalverleih nur dann unterstellt, wenn sie kumulativ folgende Kriterien erfüllen:

  • Die Kriterien zur Unterstellung gemäss Artikel 2 des Bundesratsbeschlusses über die AVE des GAV für den Personalverleih vom 13. Dezember 2011 sind erfüllt;

  • a) der primäre Geschäftszweck des Betriebs ist der Personalverleih (hauptsächliches Überlassen der Arbeitnehmer an Einsatzbetriebe) versus Verkauf/Implementierung von ICT-Lösungen, Erbringung von Entwicklungs-, Wartungs- und Supportdienstleistungen, für die der dienstleistende Betrieb die Verantwortung trägt; oder
    b) es gibt einen Betriebsteil Verleih als eigene organisatorische Einheit;

  • die Arbeitsbedingungen des verliehenen Personals sind in wesentlichen Teilen nicht gleich wie diejenigen des festen, nicht verliehenen Personals (u.a. BVG, Kündigungsfristen).

Der Bundesrat hat am 11. Dezember 2014 die Verlängerung der Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages für den Personalverleih bis zum 31.12.2015 beschlossen. In seinen Erwägungen hält der Bundesrat fest: «Mit dem von ICTswitzerland, von der Schweizerischen Paritätischen Kommission Arbeitsverleih (SPKA) und vom SECO unterzeichneten Beschlussprotokoll vom 25. April 2012 wurde eine besondere Regelung in der Anwendung der AVE auf Betriebe der ICT-Branche getroffen. Dieses Beschlussprotokoll ist nicht befristet und gilt deshalb auch bei einer Verlängerung der AVE.» Die Kriterien des Beschlussprotokolls sind oben aufgelistet.

GAV für den Personalverleih

News zum Thema Politik

Rückblick auf die Sommersession 2016

In der Sommersession 2016 standen wirtschaftspolitische Themen im Zentrum. Bei der Unternehmenssteuerreform III bereinigten die Räte die letzten Differenzen. 21,2 Prozent der Bundessteuern sollen den Kantonen zukommen. Zudem wurde das Protokoll zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien genehmigt.weiterlesen

Ausblick auf die Sommersession 2016

Im Nationalrat sind gleich drei Vorstösse aus der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) traktandiert. Die Motion „Modernisierung der Mobilfunknetze raschestmöglich sicherstellen“, in welcher der Bundesrat aufgefordert wird, eine Revision der NISV anzustossen, mit den Zielen, den Anlagegrenzwert für Mobilfunkanlagen anzuheben sowie die Vollzugsmittel und Anlagedefinitionen zu vereinfachen. weiterlesen

Urheberrechtsgesetz und Fernmeldegesetz: Fehlregulierungen vermeiden – ICT-Wirtschaft lehnt Revisionsentwürfe ab

ICTswitzerland, der Dachverband der ICT-Wirtschaft, lehnt die Gesetzesentwürfe zu den Änderungen des Urheberrechtsgesetzes (URG) und des Fernmeldegesetzes (FMG) ab. Das neue Urheberrechtsgesetz bietet keine zukunftsweisenden Lösungen für eine bessere Bekämpfung der Piraterie. Es dient vielmehr der Sicherung althergebrachter Geschäftsmodelle und verursacht bei den Providern unnötigen Mehraufwand. Beim Fernmeldegesetz sieht ICTswitzerland derzeit keinen Handlungsbedarf: Die aktuelle Reglementierung führt zu guten Marktergebnissen, setzt investitionsfreundliche Rahmenbedingungen und beinhaltet keine regulatorischen Hürden, die den Ausbau der ICT-Infrastruktur verhindern. Die geplante Revision kommt zum falschen Zeitpunkt und gefährdet damit die gute Investitionsdynamik unnötig. weiterlesen

Rückblick auf die Frühjahrssession 2016

Das revidierte Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) wurde in der Schlussabstimmung mit 160 zu 23 Stimmen (12 Enthaltungen) und 41 zu 4 Stimmen (0 Enthaltungen) angenommen. Wie im Vorfeld angekündigt, wird das Referendum gegen das revidierte BÜPF ergriffen.weiterlesen

Ausblick auf die Frühjahrssession 2016

Der Nationalrat wird in der Frühjahrssession 2016 zum zweiten Mal das Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs BÜPF behandeln, welches sich in der Differenzbereinigung befindet. weiterlesen

Neuer GAV Personalverleih

Der Arbeitgeberverband swissstaffing hat mit den Gewerkschaften UNIA und SYNA sowie mit dem Kaufmännischen Verband Schweiz und dem Verband Angestellte Schweiz einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für den Personalverleih (GAV) abgeschlossen. weiterlesen

Rückblick auf die Herbstsession 2015

Die Herbstsession 2015 war die letzte Session der 49. Legislaturperiode. Neben dem laufenden Wahlkampf war sie insbesondere durch die Asyldebatte geprägt. Daneben standen unter anderem folgende Geschäfte im Fokus: Energiestrategie 2050, Altersvorsorge 2020, das Rüstungsprogramm, das Ende des Bankgeheimnisses für ausländische Bankkunden sowie das Nachrichtendienstgeseweiterlesen

Wahlempfehlung für die Eidgenössischen Wahlen 2015

Am 18. Oktober 2015 wird das nationale Parlament für die nächsten vier Jahre gewählt. Aus Sicht von ICTswitzerland ist es entscheidend, dass das Bewusstsein für die Bedeutung der ICT für den Standort Schweiz auch auf dem politischen Parkett gestärkt wird.weiterlesen

Netzneutralität: Bericht veröffentlicht

BAKOM - Grundlagen zur Diskussion der Netzneutralität erarbeiten: Das war das Ziel einer Arbeitsgruppe des Bundes. In ihrem Bericht, der auf der Webseite des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) publiziert ist, wird eine Auslegeordnung zu Fragen der Netzneutralität vorgenommen. Von Oktober 2013 bis Oktober 2014 haben verschiedene Interessenvertreter und Fachleute an der Erarbeitung des Berichts teilgenommen. weiterlesen

Dritte IT-Beschaffungskonferenz

Am Mittwoch, 27. August 2014 findet an der Universität Bern die dritte IT-Beschaffungskonferenz statt. Dort steht dieses Jahr die Frage im Zentrum, worin sich öffentliche von privaten IT-Beschaffungen unterscheiden.weiterlesen

Die Initiative «gegen Masseneinwanderung» schafft Probleme und bietet keine Lösungen

Heute haben Verbände aus allen Branchen der Schweizer Wirtschaft gemeinsam vor den Medien dargelegt, warum sie die SVP-Initiative «gegen Masseneinwanderung» ablehnen. Die Initiative löst keine Probleme, sondern gefährdet den erfolgreichen Bilateralen Weg. Sie vermischt Arbeitsmarkt-, Ausländer- und Asylpolitik, schafft eine teure Bürokratie, verschärft den Fachkräftemangel und stellt die Schweizer Wirtschaft ins Abseits.weiterlesen

Für die ICT-Wirtschaft sind ausländische Fachkräfte unverzichtbar

ICTswitzerland lehnt die Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» der SVP klar ab. Bereits heute kann der Bedarf der Unternehmen an qualifizierten ICT-Arbeitskräften nicht ausreichend gedeckt werden. Durch die SVP-Initiative, die neu auch Höchstzahlen und Kontingente für Zuwanderer aus Europa fordert, würde die Situation dramatisch verschärfen. weiterlesen

Einladung an die Anbieter von Behördenlösungen

E-Government Schweiz und das Seco veranstalten einen Event für Anbieter von Behördenlösungen. Dabei werden wichtige E-Government-Vorhaben vorgestellt und die Anbieter von Behördenlösungen motiviert, in einer Fachgruppe mitzuwirken. weiterlesen

Detailprogramm IT-Beschaffungskonferenz 2013 publiziert

Das Detailprogramm der IT-Beschaffungskonferenz am 28. August 2013 an der Universität Bern ist veröffentlicht. Insgesamt wirken 26 Referenten und Moderatoren an der Konferenz und in den drei Fachsessionen mit. Bereits haben sich über 120 Konferenz-Teilnehmende angemeldet.weiterlesen

IT-Beschaffungskonferenz 2013

An der IT-Beschaffungskonferenz am Mittwoch, 28. August 2013 an der Universität Bern diskutieren Fachexperten aus Behörden und Wirtschaft die kritischen Punkte mit dem Ziel, sich fortzubilden und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.weiterlesen

ICTswitzerland begrüsst das ePatientendossier-Gesetz

ICTswitzerland steht der vom Bundesrat verabschiedeten Botschaft zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) positiv gegenüber. Nach einer langen Entstehungsgeschichte liegt nun eine gute Diskussionsgrundlage für das zukünftige EPDG vor. Zu begrüssen ist insbesondere das Festlegen von einheitlichen Rahmenbedingungen für ein elektronisches Patientendossier. Damit kann die Austauschbarkeit von Patientendaten über Institutions- und Kantonsgrenzen hinweg sicherstellt werden. weiterlesen