ICT Switzerland Background

Information ICT-Fachkräftesituation

Nachbericht Technologieoutlook und IT-Trends als Chance für Europa

Zum bereits neunten Mal lud am 8.9. 2015 das Future Network gemeinsam mit der Schweizer Informatik Gesellschaft, ICTswitzerland, der OCG, dem AIT, SCCH und CON*ECT Eventmanagement zum Technologieoutlook an der Universität Zürich ein. Branchenvertreter und Wissenschaftler diskutierten rege zum Schwerpunkt-Thema «Digital Society and Economy 4.0». Welche Herausforderungen und Chancen bieten Big Data und Industrie 4.0? Welche gesellschaftlichen Implikationen bringt das Internet der Dinge mit sich?

Andreas Kaelin von ICTswitzerland machte in seinem Vortrag auf die überdurchschnittliche Arbeitslosenquote von über 45-Jährigen in der Schweizer IT-Branche aufmerksam. Denn während die IT-Branche im Schnitt um 0,9 Prozent weniger Arbeitslose als andere Branchen aufweise, sei dies bei älteren Arbeitnehmern genau umgekehrt. Dies sei angesichts des fehlenden IT-Fachkräftemangels, der bis 2022 bis zu 30.000 Personen ausmache, besonders prekär. Derzeit könnten viele offene Stellen durch ausländische Fachkräfte gedeckt werden. Setze sich der Trend fort, bekomme die Branche langsam, aber sicher jedoch ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Als grösstes Problem sieht Kaelin die fehlende systematische Personalentwicklung im IKT-Bereich, die im Vergleich zu anderen Branchen zu wünschen übrig lasse. Viele Mitarbeiter im IKT-Bereich würden sich über viele Jahre spezialisieren. Falle der Einsatzbereich weg, der oft mit einer bestimmten Architektur bzw. Software-Umgebung verknüpft sei, blieben auch die Fachkräfte auf der Strecke. Durch Kündigungen, die fehlender kontinuierlicher Weiterbildung geschuldet seien, verliere man aber auch die Erfahrung, die gerade ältere Mitarbeiter beitragen könnten.

«Wir müssen das vorhandene Potenzial besser ausschöpfen», lautete Kaelins Appell an die Branche. Manfred Nemeth vom AMS Österreich berichtete anschliessend über die Situation und die Strategie im Nachbarland, diese besonderen Herausforderungen zu meistern.

News zum Thema ICT-Fachkräftesituation

ICTswitzerland unterstützt die zwei neu eingereichten Motionen Noser und Dobler

Attraktivität des Forschungs- und Investitionsplatzes Schweiz stärken - Der amtierende ICTswitzerland-Präsident, Ständerat Ruedi Noser, und der designierte ICTswitzerland-Präsident, Nationalrat Marcel Dobler, haben heute zwei Motionen eingereicht. Ruedi Noser fordert die Einführung eines Start-up-Visums für ausländische Personen, die in der Schweiz ein Unternehmen gründen und hier arbeiten wollen. Marcel Dobler setzt sich dafür ein, dass gefragte ausländische Master- und Doktorats-Absolventen der kantonalen Universitäten und der ETH/EPFL einfach und unbürokratisch in der Schweiz arbeiten können. Der Dachverband ICTswitzerland unterstützt die beiden Motionen. Sie fördern die internationale Attraktivität des Forschungs- und Investitionsplatzes Schweiz und ermöglichen, dass das Potenzial hochqualifizierter Fachkräfte genutzt werden kann.weiterlesen

Für eine erhöhte Arbeitsmarktmarktfähigkeit der Informatiker

Eine neue Studie des Amtes für Wirtschaft und Arbeit sowie ICTswitzerland zeigt, dass stellensuchende Informatiker ab 45 Jahren insgesamt gut qualifiziert sind. Dass die Arbeitsmarktchancen dennoch mit zunehmendem Alter sinken, könnte mit Rekrutierungsfiltern zusammenhängen. Es fehlt an Transparenz im Berufsfeld Informatik aufgrund einer mangelnden einheitlichen Sprache über Fähigkeiten und Anforderungen. Konkrete Massnahmen und Empfehlungen sollen die Arbeitsmarktfähigkeit der inländischen Informatikerinnen und Informatiker fördern.weiterlesen

Arbeitsmarktfähigkeit arbeitsloser Informatiker 45+

Die Studie des Amtes für Wirtschaft und Arbeit sowie ICTswitzerland zeigt, dass stellensuchende Informatiker ab 45 Jahren insgesamt gut qualifiziert sind. Dass die Arbeitsmarktchancen dennoch mit zunehmendem Alter sinken, könnte mit Rekrutierungsfiltern zusammenhängen. Es fehlt an Transparenz im Berufsfeld Informatik aufgrund einer mangelnden einheitlichen Sprache über Fähigkeiten und Anforderungen. Konkrete Massnahmen und Empfehlungen sollen die Arbeitsmarktfähigkeit der inländischen Informatikerinnen und Informatiker fördern.weiterlesen

Studie «ICT-Fachkräftesituation | Bedarfsprognose 2022» aufgrund Revision der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung aktualisiert

Die Jahresergebnisse der vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung wurden am 30. September 2014 revidiert. Die Studie «ICT-Fachkräftesituation | Bedarfsprognose 2022» wurde entsprechend aktualisiert und integriert primär die Anpassungen hinsichtlich der revidierten Bruttowertschöpfung und des Bruttoinlandprodukts. weiterlesen

ICT-Fachkräftesituation | Bedarfsprognose 2022

Die Studie «ICT-Fachkräftesituation | Bedarfsprognose 2022» des Berufsverbands ICT-Berufsbildung Schweiz zeigt: Die Anzahl der Beschäftigten der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) ist seit 2011 um 21 000 (plus 12 Prozent) auf 197 600 gestiegen. Trotz deutlicher Erfolge bei der Aus- und Weiterbildung kann der rasant wachsende Bedarf nicht ausschliesslich durch inländische Fachkräfte abgedeckt werden.weiterlesen

Saläre der ICT: Studie mit konkreten Löhnen 2014 erschienen

19 000 Nennungen von aktuellen Informatiker-Löhnen umfasst die unabhängige Studie «Saläre der ICT 2014» des Verbands swissICT. Bei stark nachgefragten Berufen wie Applikationsentwickler und ICT-System Ingenieur zeigt sich der konkrete Nutzen als Benchmark für Arbeitgeber und -nehmer am besten.weiterlesen

21 000 neue ICT-Arbeitsplätze seit 2011

Die neue Studie «ICT-Fachkräftesituation | Bedarfsprognose 2022» des Berufsverbands ICT-Berufsbildung Schweiz zeigt: Die Anzahl der Beschäftigten der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) ist seit 2011 um 21 000 (plus 12 Prozent) auf 197 600 gestiegen. Trotz deutlicher Erfolge bei der Aus- und Weiterbildung kann der rasant wachsende Bedarf nicht ausschliesslich durch inländische Fachkräfte abgedeckt werden.weiterlesen

Die ökonomische Bedeutung des Internets für die Schweiz

Die Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) ist eine Schlüsseltechnologie für die schweizerische Volkswirtschaft und das Internet ist eine äusserst wichtige Komponente der ICT. Da der ökonomische Effekt des Internets praktisch die ganze Volkswirtschaft betrifft, und nicht nur die eigentliche ICT-Branche bzw. nur Unternehmen mit ICT-Beschäftigten, ist eine Quantifizierung technisch anspruchsvoll. Die vorliegende Studie wurde im Auftrag von ICTswitzerland erstellt.weiterlesen