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ICTswitzerland Parlamentarierseminar 2017 – Besuch im Silicon Valley

Das 7. Parlamentarierseminar des Dachverbandes ICTswitzerland führte in die San Francisco Bay Area. Im Fokus des Seminars stand die technologiegetriebene, beschleunigte Disruption des 21. Jahrhunderts und deren Konsequenzen. Die Botschaft der Silicon Valley Top-Speaker und Schweizer Vertreter vor Ort war deutlich – die Schweiz muss sich bewegen, wenn sie die Umwälzung erfolgreich meistern und ihren Wohlstand erhalten will. Insbesondere in der Bildung, der Investitionskultur, der Talent- und Startup-Förderung sowie bei der Rolle des Staates sind neue Modelle und Lösungen gefragt.

Connecting the dots – Schweizer Netzwerk
Zum Auftakt besuchte die 41-köpfige Delegation den Schweizer Outpost Pier17, welcher swissnex, Switzerland Global Enterprise, Switzerland Tourism und das Schweizerische Generalkonsulat unter einem Dach zusammenbringt. Der Outpost mit Vorbildcharakter verbindet die Schweizer Forschung, Bildung und Innovation auf dem internationalen Parkett und unterstützt insbesondere Schweizer Talente und Startups vor Ort. Ein Must für die Schweiz, wie Gioia Deucher, CEO swissnex San Francisco, während der inspirierenden Pier17-Tour anschaulich aufzeigte.

New Age is coming – faster than fast!
«Exponential growth is fact – Disrupt or Be Disrupted», so lässt sich die Hauptbotschaft von Silicon Valley Legenden wie John Chambers (Executive Chairman Cisco) und jungen Vordenkern wie Kian Gohar und Sean Watson (Innovation Partnership Programm, XPRIZE und Singularity Universitiy) zusammenfassen. Traditionelle Staatsstrukturen geraten unter Druck. Watson und Gohar präsentierten den Ansatz «Goverment as a Platform» – wobei die Plattform «Staat» komplexe Leistungen für ihre Kunden, die Gesamtbevölkerung, leistet. Für den Erfolg jeder wirtschaftlichen oder staatlichen Plattform sind Vertrauen, Qualität, Offenheit und Flexibilität unverzichtbare Eckwerte. Will die Schweiz die Qualität ihrer Leistungen und das hohe Vertrauen erhalten, braucht es insbesondere in der Verwaltung mehr Bereitschaft, historisch gewachsene Strukturen und Abläufe anzupassen sowie mehr Offenheit gegenüber externen Experten und Visionären (Einbezug und Partnerschaft).

Der Ball liegt jedoch nicht nur bei den politischen Verantwortungsträgern. Auch der Blick auf die heutigen Unternehmen ist laut John Chambers (Cisco) ernüchternd: 95 % der CEOs sehen, dass Digitalisierung matchentscheidend sein wird, aber nur 25 % haben eine entsprechende Strategie. Für das KMU-Land Schweiz dürfte dies eine besondere Herausforderung werden.

Die lebendigen Diskussionen im Rahmen der Auftritte von Daniel Graf (Uber) und Ania Roth (Airbnb) zeigten zudem deutlich, dass Dialogbereitschaft und Offenheit auch von internationalen Big Player mit disruptiven Geschäftsmodellen eingefordert wird. Bei Uber steht aktuell beispielweise der Umgang mit den Fahrern im Fokus – insbesondere da dies ein grosses Issues für das Kundenvertrauen darstellt. Bei Airbnb, das in den vergangenen Jahren von einem enormen Angebots-Wachstum überrollt wurde, versucht eine 300-köpfiges Rechtsabteilung mit den verschiedenen Regulatoren regionsspezifische Lösungen zu finden.

Toomas Hendrik Ilves, ehemaliger Präsident von Estland, lieferte ein spannendes Praxisbeispiel, indem er den Weg vom quasi «Entwicklungsland» der Republik Estland in den 90er Jahren hin zu einem weltweiten Digitalisierungs-Vorreiter nachzeichnete. Heute bezeichnet Ilves die noch jungen staatlichen Strukturen und Institutionen Estlands als entscheidendes Momentum für die rasche Digitalisierung. Beispielsweise sei damals der grösste Widerstand gegen die elektronische Identität aus der Verwaltung gekommen. Und in diesem Punkt bilde auch das Silicon Valley keine Ausnahme, die Verwaltung arbeite hier noch wie in den 60er Jahren.

Innovation – Startups are the job creators of the next decade
In der San Francisco Bay Area wurde ein unvergleichbares Innovations-Ökosystem geschaffen, das heute die besten Talente aus der ganzen Welt anzieht. Innovationsförderung hat hier Programm: Acceleratoren, offene und flexible Bildungseinrichtungen, zugängliche Grossunternehmen und risikobereite Investoren leisten ihren Beitrag. Für die Schweizer Delegation gaben Top-Förderer wie Forest Baskett (New Enterprise Association NEA) und Saeed Amidi (Plug an Play Tech Center) Einblicke in ihre Investitions-Tätigkeiten. Innovations-Centern wie die IBM Bluemix Garage und Galvanize öffneten ihre Türen. Dheeraj Pandey (NUTANIX) schilderten den Weg vom Startup zum Big-Player und Olivier Crameri (EPFL spin-off Bug Buster), Sandra Tobler (Futurae Technologies AG) sowie Lukas Peter (heute Swisscom Outpost Services) sprachen über ihre Erfahrungen bei der Startup Gründung in der Schweiz und die Unterschiede zum Silicon Valley. Abgerundet wurden die hochkarätigen Einblicke durch das Input-Referat von Stanford-Legende John Hennessey zur Rolle der Universitäten in der Innovationsförderung.

Für die Teilnehmer des Seminars lieferten die verschiedenen Inputs und Insights eine breite Take-Away-Palette, von denen im Folgenden ein paar ausgewählte Punkte aufgegriffen werden: frühe Verbindungen zwischen jungen Talenten, Investoren und Unternehmer sind matchentscheidend, Talente brauchen offene Türen und Support; Unternehmertum muss Teil der Ausbildung sein, denn ehrgeiziges unternehmerisches Denken ist Pflicht und Schweizer Startups brauchen mehr Mut; Schweizer Innovations- und Talent-Förderung steckt noch in den Kinderschuhen, Seed-Investment mit Giesskannenprinzip ist die Regel; grosse Unternehmen und Investoren sollten Startups vermehrt als Partner sehen; es braucht ein Umdenken in der Investitionskultur, Risikokapital ist in der Schweiz nach wie vor Mangelware (USA: 2 % BIP fliessen in Risikokapital, daraus entstehen 21 % der nationalen Wertschöpfung); Startup-hinderliche Regulierungen wie OR 725 (Unterbilanz) sind anzupassen; flexible und praxisnahe Lehrpläne sind sinnvoll, der Austausch zwischen Bildungsinvestitionen und Firmen ist zu fördern; […].

Alessandra Köchli, Parlamentarisch-wirtschaftliche Initiative „ePower – ICT für die Schweiz

Weitere Informationen:
Detailprogramm des Seminars (download)
→ Check on Twitter #ICTCHSFO

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News zum Thema Politik

Ausblick auf die Wintersession 2017

Im Nationalrat wird die Motion von Marcel Dobler (FDP/SG) „E-Voting muss auf den Prüfstand als vertrauensbildende Massnahme für eine flächendeckende Einführung“ behandelt. Dobler will den Bundesrat beauftragen, die in der Schweiz eingesetzten E-Voting-Systeme während zwei Abstimmungen in Folge in einem strukturierten Prozess einem Härtetest mit finanziellen Anreizen zu unterziehen.weiterlesen

ICTswitzerland Parlamentarierseminar 2017 – Besuch im Silicon Valley

Das 7. Parlamentarierseminar des Dachverbandes ICTswitzerland führte in die San Francisco Bay Area. Im Fokus des Seminars stand die technologiegetriebene, beschleunigte Disruption des 21. Jahrhunderts und deren Konsequenzen. Die Botschaft der Silicon Valley Top-Speaker und Schweizer Vertreter vor Ort war deutlich – die Schweiz muss sich bewegen, wenn sie die Umwälzung erfolgreich meistern und ihren Wohlstand erhalten will. Insbesondere in der Bildung, der Investitionskultur, der Talent- und Startup-Förderung sowie bei der Rolle des Staates sind neue Modelle und Lösungen gefragt. weiterlesen

Rückblick auf die Herbstsession 2017

In der Herbstsession 2017 wurde das Geldspielgesetz in der Schlussabstimmung angenommen. Im Gesetz werden die Fernmeldedienstanbieterinnen (FDA) verpflichtet, Internetsperren einzuführen, um den Zugang zu nicht bewilligten ausländischen Online-Geldspielen zu verhindern. Gegen die Vorlage wrude das Referendum angekündigt.weiterlesen

Internetsperren sind der falsche Weg – Dammbruch vermeiden

Das Parlament hat in der Herbstsession 2017 das neue Geldspielgesetz verabschiedet. Dieses enthält Internetsperren, um den Zugang zu ausländischen Onlinespielangeboten in der Schweiz zu verhindern. ICTswitzerland ist klar gegen Internetsperren und hatte sich zusammen mit weiteren ICT-Verbänden vehement gegen die Einführung eingesetzt.weiterlesen

Ausblick auf die Herbstsession 2017

In der Herbstsession 2017 befindet der Nationalrat über die Motion „Für eine zeitgemässe Arbeitszeiterfassung“ von Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP/BL). Damit soll der Bundesrat beauftragt werden, eine Vorlage für eine Gesetzesänderung auszuarbeiten, mit welcher die Arbeitszeiterfassung den Realitäten der Unternehmen und den Bedürfnissen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angepasst werden kann.weiterlesen

«Digitaler Test» von ICTswitzerland – ausufernde Spezialgesetzgebungen belasten die digitale Wirtschaft

ICTswitzerland, der Dachverband der ICT-Wirtschaft, hat auf Anfrage des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) die regulatorischen Rahmenbedingungen der Schweiz einem «digitalen Test» unterzogen. In der abschliessenden Stellungnahme an das SECO verortet ICTswitzerland dringlichen Handlungsbedarf bei der elektronischen Identität, bei den Rahmenbedingungen zum Umgang mit Daten und bei den Vorgaben zum Ausbau der digitalen Infrastruktur. Die grössten Hindernisse für die digitale Transformation sehen die Mitglieder des ICT-Dachverbands in den zahlreichen politischen Forderungen nach neuen Regularien und ausufernden Spezialgesetzgebungen.weiterlesen

«Digitaler Test» – Stellungnahme von ICTswitzerland

ICTswitzerland hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Leitfadengespräche sowie eine breite Umfrage bei seinen Mitgliederfirmen und Mitgliederverbänden durchgeführt. Die Rückmeldungen wurden von einer juristischen Expertengruppe ausgewertet und aufbereitet. Im Folgenden finden Sie die Ergebnisse unseres Digitalen Tests. weiterlesen

Umsetzungsvorschlag des Bundes geht zu weit und schafft Rechtsunsicherheit

Am Donnerstag endet die Vernehmlassung zur Verordnung über die neue Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs. ICTswitzerland ist der Ansicht, dass die Verordnung über das Ziel und den gesetzlichen Rahmen hinausschiesst und aufgrund unklarer und offener Formulierungen erhebliche Rechtsunsicherheit schafft – für die Anbieterinnen von Fernmelde- und Kommunikationsdiensten sowie für die Strafverfolgung. Der Dachverband fordert deshalb, dass sich der Bundesrat bei der Umsetzung an die Vorgaben des Gesetzgebers hält und die neuen Überwachungsanforderungen klar und abschliessend definiert. weiterlesen

Rückblick auf die Sommersession 2017

In der Sommersession 2017 beschäftigte sich der Ständerat mit den Differenzen beim Geldspielgesetz. Im Gesetz werden die Fernmeldedienstanbieterinnen (FDA) verpflichtet, Internetsperren einzuführen, um den Zugang zu nicht bewilligten ausländischen Online-Geldspielen zu verhindern. weiterlesen

ICTswitzerland neu im Vorstand des Schweizerischen Arbeitgeberverbands

ICTswitzerland, der Dachverband der digitalen Wirtschaft, nimmt Einsitz im Vorstand und Vorstandsauschuss des Schweizerischen Arbeitgeberverbands. Mit rund 210‘000 Beschäftigten in allen Wirtschaftsbranchen und in der öffentlichen Verwaltung ist das ICT-Berufsfeld das sechstgrösste der Schweiz. ICTswitzerland Vize-Präsident und Nationalrat Franz Grüter wird die Anliegen und das Knowhow der digitalen Wirtschaft in die arbeitgeberpolitische Debatte einbringen.weiterlesen

ICTswitzerland fordert rasche und flächendeckende Einführung einer staatlich anerkannten elektronischen Identität

Im Rahmen der soeben abgeschlossenen Vernehmlassung zum E-ID-Gesetz unterstützt der Dachverband ICTswitzerland das Ziel des Bundes, die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen zur Einführung einer staatlich anerkannten elektronischen Identität für natürliche Personen zu schaffen. Die elektronische Identität ist eine Grundlage für viele digitale Anwendungen, seien dies private oder staatliche – vom Online-Shopping über E-Banking bis zum E-Voting. Wenn die Schweiz den Zug der Digitalisierung nicht verpassen will, ist es höchste Zeit, bei der Schweizer E-ID rasch vorwärts zu machen.weiterlesen

Rückblick auf die Sondersession 2017

In der Sondersession 2017 nahm der Nationalrat entgegen der Empfehlung des Bundesrates die Motion „Telekommunikationsnetz. Breitbandversorgung und Hochbreitbandversorgung aller Randregionen der Schweiz“ von Jean-Paul Gschwind (CVP/JU) an. Gschwind verlangt eine steuerliche Befreiung der Investitionen von privaten und öffentlichen Kabelfernsehnetz- und Telekommunikationsnetzbetreiber, um die Hochbreitbandversorgung in den Randregionen voranzutreiben. Das Geschäft geht nun in den Ständerat. weiterlesen

Ausblick auf die Sondersession 2017

Am ersten Sessionstag ist die Parlamentarische Initiativen „Schaffung eines Kompetenzzentrums für die Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen“ von Viola Amherd (CVP/VS) traktandiert, bei welcher der Nationalrat über Folge geben oder nicht entscheiden muss (1. Phase).weiterlesen

Für eine schlanke Gesetzesrevision ohne überschiessenden «Swiss Finish»

Die Schweizer ICT-Wirtschaft unterstützt eine wirksame und moderne Datenschutzgesetzgebung, die Vertrauen zwischen Kunden und Anbietern schafft und die notwenige Äquivalenz gegenüber internationalen Standards sichert. Im Vorentwurf des Bundes zum Datenschutzgesetz, welcher bis gestern in der Vernehmlassung war, sind jedoch zahlreiche Regulierungen vorgesehen, die deutlich über das Ziel hinausschiessen und Schweizer Unternehmen und Institutionen unnötig belasten. Diese für die Schweiz schädlichen Regulierungen sind zu beseitigen.weiterlesen

Rückblick auf die Frühjahrssession 2017

Der Nationalrat hat in der Frühjahrssession 2017 als Zweitrat das Geldspielgesetz behandelt, in welchem Internetsperren vorgesehen sind, um den Zugang von nicht bewilligten ausländischen Online-Geldspielen in der Schweiz zu verhindern. weiterlesen

ICTswitzerland unterstützt die zwei neu eingereichten Motionen Noser und Dobler

Attraktivität des Forschungs- und Investitionsplatzes Schweiz stärken - Der amtierende ICTswitzerland-Präsident, Ständerat Ruedi Noser, und der designierte ICTswitzerland-Präsident, Nationalrat Marcel Dobler, haben heute zwei Motionen eingereicht. Ruedi Noser fordert die Einführung eines Start-up-Visums für ausländische Personen, die in der Schweiz ein Unternehmen gründen und hier arbeiten wollen. Marcel Dobler setzt sich dafür ein, dass gefragte ausländische Master- und Doktorats-Absolventen der kantonalen Universitäten und der ETH/EPFL einfach und unbürokratisch in der Schweiz arbeiten können. Der Dachverband ICTswitzerland unterstützt die beiden Motionen. Sie fördern die internationale Attraktivität des Forschungs- und Investitionsplatzes Schweiz und ermöglichen, dass das Potenzial hochqualifizierter Fachkräfte genutzt werden kann.weiterlesen

Ausblick auf die Frühjahrssession 2017

Der Nationalrat wird in der Frühjahrssession 2017 als Zweitrat das Geldspielgesetz behandeln. Im Gesetzesentwurf des Bundes sind Internetsperren vorgesehen, um den Zugang zu in der Schweiz nicht bewilligten ausländischen Online-Spielangeboten zu verhindern.weiterlesen

Rückblick auf die Wintersession 2016

In der Wintersession 2016 beschlossen die Räte die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. National- und Ständerat einigten sich auf die Variante „Inländervorrang-light“, die darauf abzielt, dass inländische Arbeitskräftepotenzial besser zu nutzen. Höchstzahlen für die Zuwanderung sind nicht vorgesehen. weiterlesen

Digitale Wirtschaft gegen Netzsperren im Internet

Das Schweizer Geldspielgesetz wird gegenwärtig revidiert. Nach dem Ständerat beschäftigt sich nun die Rechtskommission des Nationalrats mit dem Dossier. Der aktuelle Gesetzesentwurf sieht Internetsperren vor, um ausländische Onlinespielangebote in der Schweiz zu verhindern. Aus Sicht der digitalen Wirtschaft ist dies ein falscher und fataler Weg: Schweizer Unternehmen sind auf ein freies und zuverlässig funktionierendes Internet angewiesen. Netzsperren machen das Internet unsicherer, unzuverlässiger und sind zugleich praktisch wirkungslos bei der Verhinderung des ausländischen Onlinespielangebots. Moderne Internetbrowser bieten bereits heute die Möglichkeit, mit wenigen Clicks und völlig kostenlos die Netzsperren ausser Kraft zu setzen.weiterlesen

Ausblick auf die Wintersession 2016

Der Ständerat wird sich in der Wintersession 2016 als Zweitrat mit der Umsetzung der „Masseneinwanderungsinitiative“ beschäftigen. Der Nationalrat stimmte in der Herbstsession für die sogenannte Variante „Inländervorrang light“ und sprach sich damit gegen die vom Bundesrat vorgeschlagene Schutzklausel aus. weiterlesen

Rückblick auf die Herbstsession 2016

Die Herbstsession 2016 stand im Zeichen der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. Der Nationalrat sprach sich nach einer intensiven Debatte für den sogenannten „Inländervorrang light“ aus.weiterlesen

Ausblick auf die Herbstsession 2016

Der Nationalrat wird sich in der Herbstsession 2016 als Erstrat mit der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative der SVP beschäftigen. Die Debatte verspricht intensiv zu werden. weiterlesen

Rückblick auf die Sommersession 2016

In der Sommersession 2016 standen wirtschaftspolitische Themen im Zentrum. Bei der Unternehmenssteuerreform III bereinigten die Räte die letzten Differenzen. 21,2 Prozent der Bundessteuern sollen den Kantonen zukommen. Zudem wurde das Protokoll zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien genehmigt.weiterlesen

Ausblick auf die Sommersession 2016

Im Nationalrat sind gleich drei Vorstösse aus der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) traktandiert. Die Motion „Modernisierung der Mobilfunknetze raschestmöglich sicherstellen“, in welcher der Bundesrat aufgefordert wird, eine Revision der NISV anzustossen, mit den Zielen, den Anlagegrenzwert für Mobilfunkanlagen anzuheben sowie die Vollzugsmittel und Anlagedefinitionen zu vereinfachen. weiterlesen

Urheberrechtsgesetz und Fernmeldegesetz: Fehlregulierungen vermeiden – ICT-Wirtschaft lehnt Revisionsentwürfe ab

ICTswitzerland, der Dachverband der ICT-Wirtschaft, lehnt die Gesetzesentwürfe zu den Änderungen des Urheberrechtsgesetzes (URG) und des Fernmeldegesetzes (FMG) ab. Das neue Urheberrechtsgesetz bietet keine zukunftsweisenden Lösungen für eine bessere Bekämpfung der Piraterie. Es dient vielmehr der Sicherung althergebrachter Geschäftsmodelle und verursacht bei den Providern unnötigen Mehraufwand. Beim Fernmeldegesetz sieht ICTswitzerland derzeit keinen Handlungsbedarf: Die aktuelle Reglementierung führt zu guten Marktergebnissen, setzt investitionsfreundliche Rahmenbedingungen und beinhaltet keine regulatorischen Hürden, die den Ausbau der ICT-Infrastruktur verhindern. Die geplante Revision kommt zum falschen Zeitpunkt und gefährdet damit die gute Investitionsdynamik unnötig. weiterlesen

Rückblick auf die Frühjahrssession 2016

Das revidierte Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) wurde in der Schlussabstimmung mit 160 zu 23 Stimmen (12 Enthaltungen) und 41 zu 4 Stimmen (0 Enthaltungen) angenommen. Wie im Vorfeld angekündigt, wird das Referendum gegen das revidierte BÜPF ergriffen.weiterlesen

Ausblick auf die Frühjahrssession 2016

Der Nationalrat wird in der Frühjahrssession 2016 zum zweiten Mal das Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs BÜPF behandeln, welches sich in der Differenzbereinigung befindet. weiterlesen

Neuer GAV Personalverleih

Der Arbeitgeberverband swissstaffing hat mit den Gewerkschaften UNIA und SYNA sowie mit dem Kaufmännischen Verband Schweiz und dem Verband Angestellte Schweiz einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für den Personalverleih (GAV) abgeschlossen. weiterlesen

Rückblick auf die Herbstsession 2015

Die Herbstsession 2015 war die letzte Session der 49. Legislaturperiode. Neben dem laufenden Wahlkampf war sie insbesondere durch die Asyldebatte geprägt. Daneben standen unter anderem folgende Geschäfte im Fokus: Energiestrategie 2050, Altersvorsorge 2020, das Rüstungsprogramm, das Ende des Bankgeheimnisses für ausländische Bankkunden sowie das Nachrichtendienstgeseweiterlesen

Wahlempfehlung für die Eidgenössischen Wahlen 2015

Am 18. Oktober 2015 wird das nationale Parlament für die nächsten vier Jahre gewählt. Aus Sicht von ICTswitzerland ist es entscheidend, dass das Bewusstsein für die Bedeutung der ICT für den Standort Schweiz auch auf dem politischen Parkett gestärkt wird.weiterlesen

Netzneutralität: Bericht veröffentlicht

BAKOM - Grundlagen zur Diskussion der Netzneutralität erarbeiten: Das war das Ziel einer Arbeitsgruppe des Bundes. In ihrem Bericht, der auf der Webseite des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) publiziert ist, wird eine Auslegeordnung zu Fragen der Netzneutralität vorgenommen. Von Oktober 2013 bis Oktober 2014 haben verschiedene Interessenvertreter und Fachleute an der Erarbeitung des Berichts teilgenommen. weiterlesen

Dritte IT-Beschaffungskonferenz

Am Mittwoch, 27. August 2014 findet an der Universität Bern die dritte IT-Beschaffungskonferenz statt. Dort steht dieses Jahr die Frage im Zentrum, worin sich öffentliche von privaten IT-Beschaffungen unterscheiden.weiterlesen

Die Initiative «gegen Masseneinwanderung» schafft Probleme und bietet keine Lösungen

Heute haben Verbände aus allen Branchen der Schweizer Wirtschaft gemeinsam vor den Medien dargelegt, warum sie die SVP-Initiative «gegen Masseneinwanderung» ablehnen. Die Initiative löst keine Probleme, sondern gefährdet den erfolgreichen Bilateralen Weg. Sie vermischt Arbeitsmarkt-, Ausländer- und Asylpolitik, schafft eine teure Bürokratie, verschärft den Fachkräftemangel und stellt die Schweizer Wirtschaft ins Abseits.weiterlesen

Für die ICT-Wirtschaft sind ausländische Fachkräfte unverzichtbar

ICTswitzerland lehnt die Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» der SVP klar ab. Bereits heute kann der Bedarf der Unternehmen an qualifizierten ICT-Arbeitskräften nicht ausreichend gedeckt werden. Durch die SVP-Initiative, die neu auch Höchstzahlen und Kontingente für Zuwanderer aus Europa fordert, würde die Situation dramatisch verschärfen. weiterlesen

Einladung an die Anbieter von Behördenlösungen

E-Government Schweiz und das Seco veranstalten einen Event für Anbieter von Behördenlösungen. Dabei werden wichtige E-Government-Vorhaben vorgestellt und die Anbieter von Behördenlösungen motiviert, in einer Fachgruppe mitzuwirken. weiterlesen

Detailprogramm IT-Beschaffungskonferenz 2013 publiziert

Das Detailprogramm der IT-Beschaffungskonferenz am 28. August 2013 an der Universität Bern ist veröffentlicht. Insgesamt wirken 26 Referenten und Moderatoren an der Konferenz und in den drei Fachsessionen mit. Bereits haben sich über 120 Konferenz-Teilnehmende angemeldet.weiterlesen

IT-Beschaffungskonferenz 2013

An der IT-Beschaffungskonferenz am Mittwoch, 28. August 2013 an der Universität Bern diskutieren Fachexperten aus Behörden und Wirtschaft die kritischen Punkte mit dem Ziel, sich fortzubilden und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.weiterlesen

ICTswitzerland begrüsst das ePatientendossier-Gesetz

ICTswitzerland steht der vom Bundesrat verabschiedeten Botschaft zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) positiv gegenüber. Nach einer langen Entstehungsgeschichte liegt nun eine gute Diskussionsgrundlage für das zukünftige EPDG vor. Zu begrüssen ist insbesondere das Festlegen von einheitlichen Rahmenbedingungen für ein elektronisches Patientendossier. Damit kann die Austauschbarkeit von Patientendaten über Institutions- und Kantonsgrenzen hinweg sicherstellt werden. weiterlesen