ICT Switzerland Background

Politik

Die ePower Initiative

Die parlamentarisch-wirtschaftliche Initiative «ePower für die Schweiz» wurde im Herbst 2005 von Spitzenvertretern aus Industrie und Politik gegründet. Die ePower Initiative will erreichen, dass das Potenzial der Informations- und Kommunikationstechnologien in der Schweiz besser genutzt wird. Sie setzt sich auf dem politischen Parkett für einen starken ICT-Standort Schweiz ein.

ePower vermittelt zwischen Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft. Die Aktivitäten basieren dabei auf den drei Schwerpunkten:

Stakeholder Management: Viermal pro Jahr findet ein Sessionsanlass zu einem aktuellen ICT-Thema statt. ePower bringt Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft an einen Tisch.

Projektarbeit: Aktuelle politische ICT-Issues und die Anliegen der ICT-Wirtschaft werden regelmässig vom sogenannten Kernteam, der operativen Leitung von ePower, diskutiert. Die Issues und Anliegen werden aufgearbeitet und gegebenenfalls in Form von Vorstössen oder Anträgen in das nationale oder in die kantonalen Parlamente getragen.

Issue Monitoring: Die ePower Geschäftsstelle führt ein breites Monitoring der politischen Ereignisse im ICT-Bereich (Politoscope.ch) und informiert alle Mitglieder regelmässig über relevante Geschäfte (Sessionsbericht und Sessionsradar). Darüber hinaus begleitet sie ausgewählte Top-Issues eng und erarbeitet Diskussionsgrundlagen zuhanden des Kernteams sowie des Vorstands von ICTswitzerland.

​Wer steht hinter ePower?

Die parlamentarisch-wirtschaftliche Initiative ePower wird durch ein politisches und ein wirtschaftliches Gremium gebildet. Die beiden unabhängigen Gremien stehen im regelässigen Austausch und setzen sich – wo sinnvoll – gemeinsam für einen starken ICT-Standort Schweiz ein.

Die Parlamentarische Gruppe ePower für die Schweiz
Die operative Leitung von ePower hat das sogenannte Kernteam inne. Dieses wird durch vier Nationalrätinnen und Nationalräte gebildet und zeichnet sich durch eine breite parteipolitische Vertretung und sein fundiertes fachliches Know-How aus.
Mitglieder des Kernteams

Den erweiterten politischen Kreis bilden die 35 ICT-affinen Parlamentarierinnen und Parlamentarier der Parlamentarischen Gruppe.
Mitglieder der Parlamentarischen Gruppe

Die ePower Mitgliederunternehmen
Von wirtschaftlicher Seite wird ePower durch ICT-Unternehmen getragen, die bei ICTswitzerland und/oder ePower Mitglied sind.
Liste der Mitglieder

Kooperationen
ePower pflegt die Zusammenarbeit mit dem Informatikstrategieorgan des Bundes (ISB) und wird von economiesuisse und der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) in ihren Tätigkeiten unterstützt.

​Themen

ePower setzt sich mit aktuellen politischen ICT-Themen auseinander und strebt auf lange Sicht die Umsetzung der Ziele der «Digitalen Agenda 2.0» an.

Energie

Die Potenziale der ICT müssen in der künftigen Energiepolitik besser ausgeschöpft werden. ICT ist ein zentraler Katalysator für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle in der Stromversorgung. Zudem leisten ICT-Anwendungen und Smart Grids einen wichtigen Beitrag an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Gesundheit

Auch im Gesundheitswesen kann ICT zu Effizienz- und Qualitätssteigerungen beitragen. Dies muss jedoch durch finanzielle Anreize gezielt gefördert werden, zum Beispiel mittels einer Prämienreduktion auf die Grundversicherung der Patienten, die ein elektronisches Patientendossier einsetzen.

Bildung

ICT ist in zunehmendem Masse eine Grundlage für Lebensqualität, wirtschaftliche Prosperität und berufliches Fortkommen. Deshalb muss bei der Erarbeitung der Lehrpläne der Volksschule die Wichtigkeit der Informatik berücksichtigt werden. Im Gymnasium sollte Informatik als Grundlagenfach aufgenommen werden.

Basisinfrastrukturen

Die Schweiz hat eine sehr gute ICT-Basisinfrastruktur und ist international konkurrenzfähig. Handlungsbedarf besteht jedoch bei den Antennen bewilligungsverfahren, die angesichts der stark zunehmenden Bedeutung des mobilen Datenverkehrs zwingend vereinfacht werden müssen.

Mobilität

Der sich in Planung befindliche Ausbau des elektronischen Ticketings im öffentlichen Verkehr – Stichwort ÖV-Karte – hat das Potenzial, dank ICT zu einem verkehrsübergreifenden Mobility Pricing ausgebaut zu werden. So können alle Verkehrsträger effizienter und vernetzter eingesetzt werden und durch den gezielten Einsatz moderner Technologien sinkt der Ausbaubedarf.

Forschung und Innovation

Die Zusammenarbeit von Industrie und Hochschulen muss gestärkt werden, damit Forschung und Innovation rasch in unternehmerische Wertschöpfung umgewandelt werden können. Die Vermittlung von Kapital und Know-how durch «Smart Capital» ist ein wichtiger Katalysator zur Beschleunigung dieses Prozesses.

Regulierung und Datenschutz

Datensicherheit ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg von elektronischen Geschäftsmodellen. Das schwächste Glied in der digitalen Sicherheitskette ist oftmals der Benutzer selbst. Der sorgfältige Umgang mit digitalen Daten (Medienkompetenz) soll bereits in der Schule gelernt werden.

Public Services

Der digitale Austausch zwischen Firmen, Bürger und dem Staatfunktioniert weiterhin schlecht. Zur besseren Bedürfnisorientierung muss die Wirtschaft deutlich stärker in der Umsetzung der nationalen eGovernment-Strategie einbezogen werden. Zudem müssen Bund und Kantone endlich eine klare Beschaffungsstrategie bei ICT-Projekten entwickeln (make or buy).

Digitale Identität

Über allen diesen Forderungen steht die Kernforderung nach einer hoheitlich vergebenen staatlichen Identität für alle Bürgerinnen und Bürger als Grundlage und Treiber für Fortschritte in den Bereichen eGovernment, eHealth und eCommerce.

​Geschäftsstelle

«ePower für die Schweiz»
c/o furrerhugi. ag
Schauplatzgasse 39
3011 Bern

Telefon: +41 31 313 18 48
Fax: +41 31 313 18 49
E-Mail: Kontakt herstellen

Geschäftsführer: Andreas Hugi
Geschäftstelle: Alessandra Köchli